Joleena. Fashion Blog from Hamburg.

Sunday, February 22, 2015

Foodblog Part 01. Not.

Ich werde jetzt Food-Bloggerin.  

Nein. Natürlich nicht. Denn mir Kreationen in der Küche auszudenken, liegt mir nicht. Aber wie es nun zu diesen Bildern kommt?

Nachdem ich mich wochenlang zwischen Büro - Blogevents - #joleenasings-Projekten - Bett hin- und herbewegt habe, mal hier ein Brötchen vom Bäcker, mal dort China-Nudeln am Bahnhof und manchmal abends essen komplett vergessen habe, wochenlang eine Erkältung nicht losgeworden bin, aufgrund dessen mit Sport pausiert habe, und aufgrund dessen mit Gereiztheit zu kämpfen hatte, knapp 2 Wochen krankgeschrieben wurde, weil mein Körper gesagt "EY DIGGA, SO NICHT!"... war klar: Jetzt muss ich mich mal wieder um mich kümmern. 

Entschleunigung - mein neues Stichwort für 2015. Und: Seit Montag mach ich zum zweiten Mal die Atilla Hildmann - Vegan for fit Challenge. Ohne Zucker, ohne Weißmehl, vegan und jetzt die größte Schwierigkeit ohne Alkohol bestreite ich meinen Alltag. Ich schaufel mir jeden Tag Unmengen Obst, Gemüse und Vollkorn-Produkte rein und vermisse nichts. Alles muss gut vorbereitet werden und nimmt viel Zeit in Anspruch - aber ich muss sagen, die Zeit, die ich in der Küche verbringe fühlt sich wie Yoga an -> entspannend. Ich habe leider schon einen Tag gesündigt und damit verlängert sich die Challenge, aber ich kann nach einer Woche schon sagen WOW. Mir ging es lange nicht so gut und wenn mein Körper happy ist, bin ich es auch.

Sunday, February 15, 2015

Was man in 7 Sekunden alles schafft - oder eben nicht.

DIGGA WAS LOS, SCHREIBST DU NOCH BLOG ODER WAS.

Ja. Eigentlich schon! Es ist nur gerade so, dass ich Projekt #joleenasings vorbereite, neben einem Vollzeitjob (Ich weiß, das ist meine All-Time-Ausrede), aber alle Zeit, die ich habe, fließt in genau diese Projekt und kollidiert mit den Tätigkeiten einer Nebenbei-Bloggerin. Jetzt hab ich allerdings heute mal wieder was von den Haulsisters parat. Bloglinks findet ihr in der Infobox bei Youtube! Cheers.


Sunday, January 25, 2015

Ich. bin. nicht. perfekt.

Jetzt schreibe ich einen Beitrag, den ich als erstes mit "private" tagge. Das mache ich öfters. Dann schreibe ich drauf los und überlege, ob ich den Artikel wirklich veröffentliche und meistens entscheide ich mich am Ende dafür, es bleiben zu lassen. Mal sehen, ob ihr den Text nun zu lesen bekommt.
Selten veröffentliche ich diese Texte, denn die persönliche und ehrliche Meinung ins Netz zu stellen, bietet eine enorme Angriffsfläche, weil Menschen das Internet oft und gerne anonym nutzen um ihren Frust, ihre negativen und fiesen Gedanken loszulassen oder als Ventil, in dem sie einfach wahllos haten. Wo im echten Leben genau diese Leute nicht den Arsch in der Hose haben zu ihrer Meinung zu stehen und lieber mit der Kollegin heimlich lästern gehen oder eine schlechte Erziehung genossen haben - was auch immer die Gründe dafür sind. Man muss im Internet noch stärker sein, als in der realen Welt; natürlich gibt es hier genauso Gesetze und Regeln, aber einen anonymen Kommentar zu setzen, einen Menschen damit zu treffen - ach, das ist so einfach, das wird selten nachverfolgt, aber: Es trifft den Menschen, der ihn bekommt. 

Warum ich meine privaten Gedanken seltener ins Netz trage, liegt aber auch daran, dass ich meine Meinung auch außerhalb der digitalen Welt lieber äußere, wenn ich danach gefragt werde. Ich habe keine Lust, darüber zu diskutieren, warum ich mich wie ernähre, warum ich an dieses und jenes glaube, warum ich die und die Partei wähle und warum ich gerade bei dem und dem Label gekauft habe. Nur, wenn jemand mit mir darüber reden will oder man sich sehr gut kennt. 
Es gibt aber eine Bloggerin, die genau das gemacht hat. Sie hat sich dafür entschieden, etwas Gutes zu tun, nämlich nachhaltige Mode zu promoten in einer Konsumwelt, die wir Fashionblogger mit jedem Kauf und jedem Outfitbild weiter pushen. Ich bewundere dieses Mädchen dafür, dass sie von ihrem Blog leben kann, dass sie 2014 Kooperationen im Wert von 15.000€ abgelehnt hat, weil diese Marken nicht nachhaltig genug waren, dass sie ihre Reichweite nutzt um Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass wir etwas besser machen könnten. Ich bewundere sie dafür, dass sie sich traut, ihre Meinung zu sagen und sich der Community stellt, die z.T. nicht fieser an sie herantreten könnte. (Unten erfahrt ihr um wen es geht.)

Obwohl mir oft dazu geraten wurde (weil es Klicks und Aufmerksamkeit bringen könnte, ist ja grad so trendy) schrieb ich nie über vegane Ernährung. Obwohl ich oft danach gefragt wurde, schrieb ich nie meine Meinung zu aktuellen Themen. Seit über 4 Jahren lebe ich vegan. Und wisst ihr was? Ich muss darüber ständig diskutieren. Ich werde mit Vorurteilen, Behauptungen und kritischen Nachfragen beworfen. Ich fing an, Wörter wie "behindert" und "schwul" als Synonym für "bescheuert" aus meinem Wortschatz zu streichen, weil sie diskriminierend sind. Und ich lebe seit jeher nach der goldenen Regel "Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu." - das wurde mir so beigebracht und heute nennen wir das ganz lässig "Karma", und DOCH halten sich so wenige daran - vor allem nicht im Internet. 

Nö. Ich bin nicht perfekt. Ich lehne dogmatische Ansätze ab. Ich habe kürzlich Lederschuhe als "Geschenk" akzeptiert. Ich habe erst vor einer Weile meine Feder-Bettdecken ausgetauscht. Ich mache inzwischen oft und viele Ausnahmen und esse eben doch "nur" vegetarisch. Ich habe bei h&m seit Jahren quasi monatliche Fixkosten. Ich fahre manchmal Auto, obwohl Bahn auch 'ne Möglichkeit gewesen wäre. JA MAN, ich mach nicht alles richtig und perfekt. Aber ich zeige nicht mit dem Finger auf die Menschen, die versuchen ein paar Dinge richtig zu machen und davon berichten, sondern auf die, die andere genau dafür kritisieren und an den Pranger stellen. Jene Menschen, die egoistisch sind und sich um gar nichts auf dieser Welt kümmern. Weil: Wir ja doch nur ein Staubkorn in dieser Evolution sind - nach mir die Sintflut - I DON'T CARE.     

Ich geb' mir Mühe, ich geb' mein Bestes, ich hinterfrage mich und mein Handeln ständig und ich könnte ganz klar noch besser sein. Ich könnte diesen Modeblog zu einem Charityblog machen. Ich könnte, könnte, könnte und ich werde immer etwas haben und machen, das nicht zu 100% korrekt ist. Aber ich mach gern, was ich tue und versuche an anderer Stelle etwas Gutes zu tun. Und Maddie von Dariadaria sollte genau das weiterhin tun, was sie da tut. Umso trauriger war ich als ich nun als ich das hier lesen musste. Vielleicht können wir alle Maddie unterstützen und ermutigen weiterhin genau das zu tun, was sie tut und hoffen, dass sie alle Beleidigungen und Kritik ausblenden kann. Bitte, liebe Maddie, mach weiter, sei ein Vorbild - öffentlich und privat.



Wednesday, January 21, 2015

Berlin Look 01.




OUTFIT
pullover - armed angels 
new york yankees cap - planet sports, hamburg
skirt - gina tricot
shoes - nike
photos - binse

Sunday, January 18, 2015

Wicked game.







OUTFIT
pullover, jacket - zara 
jeans - asos, similar here
shoes - adidas neo
bag - nike
photos - Mel
music - chris isaak/ wicked game